Leitbild
Leitbild
Bezirkspensionistenheim Gleisdorf
Unser Heim ist ein Pensionisten- und Pflegeheim.
Unser Leitbild enthält Zielformulierungen, Grundsätze und konkrete Maßnahmen.
Grundsätze sind Werte und Vorgaben, die bei der Realisierung beachtet werden sollen.
Ziele
Diese Neuorientierung soll für die Mitarbeiter durch das gemeinsame Tragen der Last des Berufsalltags, ein höheres Maß an Zufriedenheit in der Arbeit bringen (Koordinierungsgruppen, Dienstbesprechungen).
Um mehr Wissen um die Betagtenseele zu erlangen, brauchen wir regelmäßig Fortbildungen.
Zufriedene alte Menschen und Mitarbeiter tragen zu einem besseren Ansehen bzw. Stellenwert des Heimes bei (Vorbildwirkung.)
Grundsätzliche Wertvorstellungen unserer Arbeit
Es ist uns wichtig die Selbstbestimmung und Eigenverantwortung unserer Bewohner zu bewahren bzw. zu fördern und ihre Selbständigkeit so lange als möglich zu erhalten.
Wir möchten nicht nur für die Bewohner da sein, sondern mit ihnen tätig werden, d. h. wir sehen die Bewohner als Partner und versuchen sie zum Mitdenken, Mitplanen und Mitentscheiden anzuregen.
Alle Interventionen, die unsere Heimbewohner betreffen, erfolgen nach Absprache und Vereinbarung mit ihnen.
Helfen bedeutet auch immer „einmischen“ und dadurch erfährt der alte Mensch einen Eingriff in seine Intimsphäre.
Unsere Mitarbeiter müssen deshalb darauf Bedacht nehmen, dass die Individualität jedes einzelnen Bewohners gewahrt wird.
Wir sind ein offenes Heim, jeder Bewohner kann sich frei bewegen und kann jederzeit das Haus verlassen.
Wir achten das Recht jedes Menschen auf einen humanen und würdevollen Tod und begleiten Sterbende in ihrer letzten Lebensphase.
Maßnahmen und konkrete Schritte
Wir wollen …
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den Umgang so pflegen, wie wir ihn uns selbst wünschen würden.
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den neuen BewohnerInnen vermitteln, dass sie in unserem Heim willkommen sind – durch Zeit für Gespräche und Vertrautmachen mit der neuen Umgebung.
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den Kontrakt der BewohnerInnen untereinander fördern – durch monatl. Geburtstagsfeiern, Grillfeste, Singkreis, Turnrunden, Handarbeitsrunden, Zeitungsredaktion, Kaffeeplausch usw.
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dass unser Haus ein offenes Haus ist. Deshalb sind Besucher und Gäste willkommen. Besuche sind jederzeit möglich. Lazarusaltenhilfswerk Besuchsdienst. Besuch von Kindergartengruppen und Schulklassen.
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soweit es eine so große Gemeinschaft zulässt, auf Lebensgewohnheiten und individuelle Wünsche eingehen. (z. B. zu Bett gehen … Aufstehen …) Beginn der allgemeinen Morgenarbeit frühestens um 6:00 Uhr – soweit als möglich ungestörte Nachtruhe.
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den BewohnerInnen mit Respekt schon in der Sprache begegnen und die Privatspäre wahren.
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unsere BwohnerInnen akzeptieren so wie sie sind und ihre vorhandenen Fähigkeiten fördern und stärken.
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die Selbständigkeit erhalten, indem wir keine voreilige Hilfestellung geben.
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Selbstbewusstsein fördern, indem wir Erreichtes anerkennen und die individuellen Stärken unterstreichen.
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Mitbestimmung einfordern, z. B. im Heimbeirat, in der Gestaltung von Aktivitäten, in der Auswahl des Speiseplanes usw.
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regelmäßigen Kontakt mit den Angehörigen pflegen.
Unsere BewohnerInnen können bis zum Tod bei uns bleiben, deshalb bemühen wir uns um eine gute Kooperation zwischen Bewohnern, Ärzten und Angehörigen.
Die Familie hat die Möglichkeit, ihre Sterbenden immer zu begleiten. Da das Sterben zum Leben gehört, drängen wir es weder hinaus, noch isolieren wir es vom übrigen Heimleben. Deshalb gibt es in unserem Haus keine eigene Pflegestation.
Mitarbeiter
Gerontologische Fortbildungen und berufsbegleitende Supervision sind wichtige Themen, wenn von humaner und effizienter Altenarbeit gesprochen wird.
Wir motivieren unsere MitarbeiterInnen an fachspezifischen externen Fortbildungen teilzunehmen, laden Referenten zu hausinternen Schulungen ein (auch in Zusammenarbeit mit dem Lazarus AHW) und bieten unseren MitarbeiterInnen die Möglichkeit zur Supervision.
Koordinationsgruppen
Im Hinblick auf eine möglichst gute Kooperation zwischen allen im Heim tätigen Berufsgruppen wurde in unserem Heim eine Koordinationsgruppe gegründet, welche sich monatlich trifft und darüber Aufzeichnungen führt.
In der Koordinationsgruppe werden alle Themen und Entscheidungen, die unser Haus, seine Bewohner und Mitarbeiter betreffen, besprochen.
Finden stationsweise in kontinuierlichen Abständen statt, die protokolliert werden. Wie oft, wird im Team geklärt.
